Die Davidwache
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Die Davidwache

Davidwache - die beliebteste Wache Hamburgs

Es ist ein Wahrzeichen, das man am besten nicht von Innen sehen muss – die Davidwache. Das schöne Backsteingebäude steht schon über 100 Jahre an diesem exponierten Platz Ecke Reeperbahn/Davidstraße.

Das Gebäude ist trotz des hohen Alters nicht die erste Polizeiwache auf St. Pauli gewesen. Bereits 1840 wurde in der Kastanienallee das erste Wachgebäude bezogen. Wegen des erhöhten Bedarfs an „Aufsicht“ wurde 1868 der jetzige Standort bezogen. Da dieser immer noch nicht ausreichte, wurde, sehr zum Unwillen der Amüsierbetriebe, ein Neubau beauftragt. Die Betriebe meinten, die Anwesenheit der Wache direkt neben ihren Lokalen wäre dem Umsatz abträglich. Der Neubau wurde am 10. Dezember 1914 der Polizei übergeben.

Die Davidwache wird vergrößert

Davidwache, Reeperbahn, St. Pauli-Theater. Nichts wird, auch über Ländergrenzen hinweg, so mit Hamburg in Verbindung gebracht wie die Reeperbahn. Auf der Reeperbahn gibt es wirklich jede Menge... 2003 wurde im Rahmen der Neustrukturierung wiederum mehr Platz benötigt, da die zuständige Kriminalpolizeidienststelle, damals in der Lerchenstraße, mit der Schutzpolizei zusammengelegt werden sollte. Dafür wurde ein Anbau geschaffen, bei dem ein bekanntes Wandgemälde weichen musste.

Das PK 15 Davidwache ist zuständig für einen Radius von 0,925 Quadratkilometern. Zur Zeit sind etwa 400 Beamte in der Davidwache in einem Dreischichtendienst tätig. Wenn Bedarf ist, wird von außen noch Bereitschaftspolizei dazu geholt. Dies erfolgt in Zügen. Ein Zug umfasst dabei drei Gruppen, jede Gruppe umfasst sechs Polizisten. Dazu gibt es Bürgernahe Beamte, die sich den Sorgen und Nöten der Anwohner annehmen.


Die Davidwachen-Regel

Aktuell dürfen Beamte nur fünf Jahre auf St. Pauli Dienst tun. Eine Folge der Ereignisse von 1982-1986, in denen das Milieu und die Polizei zu viele Berührungspunkte hatten und wohl auch mal ein Auge zu viel zugedrückt wurde.

Der Name Davidwache kommt daher, dass das Gebäude an der Davidstraße lieget.  Erst am 9. November 1970 verlieh der damalige Innensenator Heinz Ruhnau der Wache das Recht, sich ganz offiziell so zu nennen:  auch im Dienstsiegel.

Die Davidwache war titelgebend für viele Filme, wie Jürgen Rolands Film `Polizeirevier Davidwache´ aus dem Jahre 1964 oder Wolfgang Staudtes `Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidwache´ von 1971. Ein Buchtipp ist der Titel `Meine Davidwache´ des ehemaligen Kommissars Waldemar Paulsen, der im Milieu den Spitznamen „Rotfuchs“ hatte.

Detail_cover_davidwacheZum 100. Geburtstag der Davidwache hat das Miniatur Wunderland Deutschlands wohl bekannteste Polizeiwache in Miniatur eröffnet Dabei kann man den Figuren beim typischen Polizei-Alltag zusehen. Die Wache hat sogar einen Fanclub, der über seine Website T-Shirts vertreibt. https://www.davidwache-hamburg.de. In Münster gibt es außerdem eine Kneipe mit dem Namen Davidwache https://www.facebook.com/Davidwache.Muenster.


Die Davidwache und der Geist von St. Pauli

Dass die Wache mit dem rebellischen Geist St. Paulis umgehen muss, zeigt sich immer wieder. Bekannte Beispiele sind die Spiegel-Affäre von 1980 als der jetzige Intendant des Schmidt-Theaters Corny Littmann (damals Spitzenkandidat der GRÜNEN) bei einer Bedürfnisanstalt am Spielbudenplatz den einseitig durchsichtigen Spiegel zertrümmerte hinter dem ein Wachmann saß und homoerotische Aktivitäten protokollierte. Der Hamburger Senat musste daraufhin die Existenz von „rosa Listen“ zugeben.

Während des Aufrufs des Gefahrengebiets auf St. Pauli im Dezember 2013, das durch die erhitzte Stimmung aufgrund der Räumung der ESSO-Häuser und der Abschiebplanungen von Lampedusa Flüchtlingen eskaliert war, kam es am 20. Dezember und am 28. Dezember 2013 zu den „Angriffen“ auf die Davidwache. Dabei kamen Polizisten und Einsatzfahrzeuge zu Schaden. Das Verfahren wurde Anfang 2014 eingestellt, dennoch musste die Polizei einräumen, dass ihre Darstellung der Vorkommnisse in Teilen fehlerhaft war. Die Attacke vom 28. Dezember hatte nicht vor der Wache, sondern 200 Meter entfernt an der Ecke Hein-Hoyer-Straße und Seilerstraße stattgefunden.

Abgesehen von diesen Ausnahmen hat die Wache einen exzellenten Ruf auf der Meile. Trotz des hohen Besucheraufkommens mit teilweise stark alkoholisierten Personen bleiben die Beamten in der Regel wirklich cool. Die Patrouillen sind hilfsbereit, greifen bei Schlägereien aber auch hart durch. Die Bürgernahen Beamten sind im Viertel beliebt und haben immer ein offenes Ohr für die Anwohner.

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Die Davidwache – Eine Ikone der Hamburger Polizeigeschichte

Die Davidwache ist nicht nur eine der bekanntesten Polizeiwachen Deutschlands, sondern auch ein symbolträchtiges Gebäude mitten im Herzen Hamburgs. Am Eingang zur berühmten Reeperbahn gelegen, verkörpert sie die enge Verbindung zwischen Ordnung und dem pulsierenden Leben auf der „sündigsten Meile der Welt“. Dieser Text beleuchtet die Geschichte, Bedeutung und Architektur der Davidwache sowie ihre Rolle im heutigen Hamburg.

Geschichte der Davidwache

 

Die Davidwache, die offiziell Teil des Polizeikommissariats 15 ist, wurde im Jahr 1840 gegründet und befindet sich im Stadtteil St. Pauli. Sie hat sich über die Jahrzehnte hinweg von einer kleinen Wachstube zu einem der bekanntesten Polizei-Reviere Europas entwickelt. Ursprünglich wurde die Wache als kleine, örtliche Einrichtung für die Sicherheit im damals aufstrebenden St. Pauli und der Hafenregion eingerichtet. Durch das rasante Wachstum der Stadt und die zunehmende Bedeutung des Stadtteils, insbesondere im Nachtleben, wurde die Davidwache schnell zu einem unverzichtbaren Element der Hamburger Polizeiarbeit.

Im Jahr 1914 erhielt das Gebäude seine markante Fassade, die es bis heute unverändert prägt. Die rote Backsteinarchitektur, typisch für viele Hamburger Gebäude, verleiht der Wache ihren unverkennbaren Charakter. Über die Jahre wurde die Wache mehrfach erweitert und modernisiert, um den Anforderungen einer modernen Polizeiarbeit gerecht zu werden.


Die Rolle der Davidwache im Nachtleben von St. Pauli

St. Pauli ist weltweit für seine nächtlichen Aktivitäten bekannt – von Bars und Clubs bis hin zum Rotlichtmilieu. Inmitten dieses Trubels steht die Davidwache als eine ruhende, aber entscheidende Kraft der Ordnung. Ihre zentrale Lage macht sie zu einem wichtigen Stützpunkt für die Polizei, um die Sicherheit in diesem lebhaften Viertel zu gewährleisten. Trotz des oft chaotischen Treibens auf der Reeperbahn ist es die Aufgabe der Beamten in der Davidwache, sowohl für Einheimische als auch für Touristen für ein sicheres Umfeld zu sorgen.

Es gibt unzählige Geschichten von Einsätzen und Vorfällen, die hier ihren Ursprung nahmen. Von kleinen Streitereien und nächtlichen Ruhestörungen bis hin zu ernsteren Verbrechen – die Polizisten der Davidwache sind für alles gewappnet. Aufgrund ihrer Bekanntheit taucht die Wache oft in Filmen und Fernsehserien auf, was ihren Ruf als das berühmteste Polizeirevier Deutschlands weiter festigt.

 

Architektur und Symbolik

 

Die Davidwache ist ein Paradebeispiel für die typische Backsteinarchitektur Hamburgs. Die rote Fassade ist mit Jugendstilelementen verziert, die dem Gebäude trotz seines funktionalen Zwecks eine gewisse Eleganz verleihen. Die Architektur der Wache drückt nicht nur Macht und Autorität aus, sondern integriert sich gleichzeitig harmonisch in die umgebende Bebauung des lebhaften St. Pauli.

Im Inneren des Gebäudes spiegelt sich diese Mischung aus Tradition und Moderne wider. Historische Elemente wie alte Mauerreste und architektonische Details aus dem frühen 20. Jahrhundert stehen im Kontrast zu den modernen Einrichtungen, die für die Polizeiarbeit im 21. Jahrhundert notwendig sind. Die Davidwache ist nicht nur ein funktionaler Arbeitsort, sondern auch ein Denkmal der Geschichte Hamburgs und der Polizeiarbeit.

 

Die Davidswache heute

 

Im modernen Hamburg spielt die Davidwache weiterhin eine zentrale Rolle. Mit über 450 Mitarbeitern gehört sie zu den größeren Polizeiwachen der Stadt. Sie deckt nicht nur die Reeperbahn und ihre Umgebung ab, sondern ist auch in benachbarten Stadtteilen wie dem Schanzenviertel aktiv, wo ebenfalls ein reges Nachtleben herrscht.

Die Herausforderungen für die Beamten haben sich über die Jahre verändert. Während früher hauptsächlich Kleinkriminalität und Störungen des öffentlichen Friedens im Vordergrund standen, sehen sich die Polizisten heute mit einem breiteren Spektrum an Problemen konfrontiert. Dazu gehören Drogendelikte, gewaltsame Auseinandersetzungen und die wachsende Zahl von Touristen, die jährlich nach St. Pauli strömen.

Doch trotz der wechselnden Anforderungen bleibt die Davidwache ihrer zentralen Aufgabe treu: für Ordnung und Sicherheit in einem der lebhaftesten Viertel Europas zu sorgen. Die Wache ist heute so etwas wie ein Symbol für die Balance zwischen der Freiheit des Nachtlebens und der Notwendigkeit, diese Freiheiten zu schützen.

Die Davidwache ist mehr als nur ein Polizeirevier. Sie ist ein Wahrzeichen Hamburgs, das die Geschichte, die Kultur und den Charakter der Stadt widerspiegelt. Mit ihrer imposanten Architektur und ihrer wichtigen Rolle im sozialen Gefüge von St. Pauli ist sie ein Ort, der sowohl von den Bewohnern als auch von den unzähligen Touristen geschätzt wird. Die Davidwache steht für die Kontinuität und Wandelbarkeit der Stadt, die es versteht, Tradition und Moderne in Einklang zu bringen. Auch in den kommenden Jahren wird sie als unerschütterliches Symbol der Sicherheit inmitten des pulsierenden Nachtlebens von St. Pauli bestehen bleiben.

HOT-RODS - der ultimative Fahrspaß
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HOT ROD CITYTOUR HAMBURG - HIER BUCHEN

Sie sind der Hingucker- die kleinen Hot-Rods , die mit ordentlich Wumms unter der Motorhaube über die Reeperbahn, die Landungsbrücken und die Hafencity cruisen. Hot-Rods, das sind Mini-Autos, die von der Manufaktur Wenckstern aus Norderstedt erfunden wurden. Die kleinen Flitzer  mit den Maßen 2010 mm x 1120 mm x 810 mm und deiner Leistung von 13,6 PS bei einer Spitze von 88 km/h  erblickten 2010 erstmals den Hamburger Asphalt.

ERSTE STATION IN HAMBURG

Die erste Station in Hamburg unten an den Landungsbrücken wurde 2013 eingeweiht. 

Für den Fahrer ist die ganze Sache ein unglaubliches Vergnügen.  Als vollwertiger Straßen-Verkehrsteilnehmer haben sie die gleichen Rechte wie die anderen Autos, Motorräder oder LKW.  Die geführten Touren mit Startfahrer  sorgen stets für gute Laune. Nach einer Einführung und ein paar Testrunden, geht es in Kolonne über Hamburgs Prachtstraßen zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. St. Pauli / Gänsemarkt / Dammtor / Fernsicht / An der Alster / Lombardsbrücke / Hafencity / Teufelsbrück / Treppenviertel / Schuppen 52

Treffpunkt ist immer an den Hamburger Landungsbrücken, beim Parkplatz „StrandPauli“, in der Hafenstraße 89.
Die erste Tour startet um 10:00 Uhr, die letzte Tour um 20:00 Uhr.
Teilnehmen kann jeder der im Besitz eines gültigen Führerschein Klasse 3/B ist, dieser ist vor Fahrtantritt logischerweise vorzuzeigen. Es gilt die Helmpflicht, (Helme werden kostenfrei zur Verfügung gestellt). und natürlich die 0,0 Promille-Grenze! Auch Drogen oder Medikamente, die zu Fahruntüchtigkeit führen, dürfen nicht im Blutkreislauf sein. Personen, die am Vortrag zu viel gefeiert haben, werden daher von den Touren ausgeschlossen. wer zu spät kommt, hat Pech.
Mehr zu den Hot-Rods unter: https://www.hotrod-citytour.com

Aktuell werden zwei verschiedene Touren angeboten:

Daylight – Tour
Startet ab 10 (8) Uhr alle 2 Stunden, die letzte Tour startet um 20 (22) Uhr. Die Dauer der Tour ist zwei Stunden inklusive Einweisung durch unsere erfahrenden Guides und kostet € 109,– pro Person inklusive Sturmhaube und Vollkaskoversicherung.


Moonlight – Tour

Die besondere Tour für 2 Personen! Ab Anfang Juni bis Ende September zweimal am Tag um 21 und um 22 Uhr zwei Stunden Hamburg bei Nacht erleben. Die 2 stündige Tour inklusive Einweisung durch unsere erfahrenden Guides kostet € 139,– pro Person inklusive Sturmhaube und Vollkaskoversicherung. Im Preis ist noch eine kleine Überraschung für Sie enthalten.

Hamburger Berg
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Hamburger Berg

Der Hamburger Berg geht von der Reeperbahn beim Reeperbahn-Kasino rechts ab. Er ist benannt nach dem Hügel, der sich zwischen Millerntor, einem der Tore der Stadt Hamburg, und dem Nobistor, dem Eingang nach Altona, befand. Vor diesen Toren trafen schon im 17. Jahrhundert Gaukler auf Prostituierte auf steife Hamburger.

hamburger-berg-abendsDie Straße ist voller Bars und meist von jungem Publikum bevölkert. Zu den Klassikern in der Straße gehören der „GOLDENE HANDSCHUH“, benannt nach dem Preis einer amerikanischen Box-Competition, die der Inhaber einst in den USA gewann, ROSIE´S BAR, ein enger Tanzschuppen mit flotter Musik und hohem Kennenlernfaktor, benannt nach der Wirtin, die einst einen der Beatles verführte sowie der ELBSCHLOSSKELLER, einer echten Spelunke, in der Fritz Honka Anfang der 70er seine späteren Opfer ansprach. Ebenfalls fester Bestandteil sind das angenehme ROSCHINSKYS und der BLAUE PETER, in dem man samstags gemütlich die Bundesliga schauen und gleich danach je nach Vorliebe weiterfeiern kann.

Neueren Datums sind die in Rotlicht getauchte BARBARABAR und die BAMBI-BAR – Treffpunkt der Generationen. Schräg gegenüber befindet sich das EX-SPARR, oft bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.
Freunden des guten Rocks sei das LUNACY empfohlen, eng vorne – entspannt hinten. Gleich daneben befindet sich der SORGENBRECHER, Ziel der letzten Gäste mit dem Wunsch nach einem dritten oder vierten Absacker.

Die Clubszene wird vertreten durch das HEAD CRASH und das POOCA, in denen House, R’n’B und die besseren Charthits gespielt werden.

barbarabarWer es eher hamburgisch gediegen mag, nimmt im SCHLEMMERECK Platz – nebenbei feste Anlaufstelle der Turbojugend.
Apropos Essen, da hapert es etwas. Es gibt die KAMPAI-SUSHI BAR, für einen nächtlichen Döner den immer rappelvollen türkischen Imbiss und das Kentucky Fried Chicken auf zwei Etagen. Kulinarisch wird der Appetit also eher besiegt als befriedigt.

Ein weiteres Highlight auf dem Berg sind seine Tattoo-Studios und einer der ältesten Sex-Shops hier auf dem Kiez.

Der Hamburger Berg ist also ideal für Kneipenhopping und der Suche nach einem nächtlichen Gefährten (m/w), den man allerdings leicht in der nächsten Kneipe wieder verlieren kann. Im Sommer ist die Straße mit gemütlichen, halbwegs wasserfesten Sofas gesäumt, auf der sich das Jungvolk lümmelt.
Also eine Straße mit hohem Wohlfühlfaktor und hohem Pegelstand.

Unser Fazit:

POSITIV:

– bunter Kneipenmix von Kaschemmen und Baggerschuppen
– das Ex-Sparr hat am Wochenende schön lange offen
– hoher Verkehrswert

NEGATIV:

– hoher Vermüllungsfaktor, vor allem durch zertrümmerte Gläser und Dönerreste
– kulinarisch sehr eintönig, aber dafür gibt es ja die benachbarte Hein-Hoyer-Straße
– es wird viel geklaut

Kiez Tour mit Daniel Schmidt - Wirt des Elbschlosskellers und Gästen

2.5 Stunden

Daniel und seine Gäste zeigen euch ihren Kiez, den sie von ihrer Kindheit an kennen.

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Ab 42.50 € pro Person

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Stefan Hentschel
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Stefan Hentschel

Das Ende von Stefan Hentschel, dem selbsternannten göttlichen Zuhälter, war spektakulär. Er verabschiedete sich am 28. Dezember 2006 kurz vom Tresen in der Gaststätte Ritze, um noch eine bisschen im Keller die Sandsäcke zu boxen. Stattdessen hakte er einen davon aus und knüpfte sich auf. Damit schied eine weitere Gestalt aus dem Leben, die den Kiez in den 80er Jahren prägte. Geboren wurde Stefan Hentschel in 1948 in Chemnitz-Gablenz.

Stefan Hentschel auf dem Kiez

Auf dem Kiez lernte er schnell, wie das Geschäft mit der Prostitution so läuft. Nachdem er einem Zuhälter, dem Luden Schorsch, seine Dame, die Reni, ausspannte und im Café Cherie anschaffen ließ, köderte er weitere Damen und vergrößerte so seinen Harem und seinen Umsatz. Laut seiner Biografie „bekehrte“ er sogar eine Wachturmverkäuferin. Während die Zuhälter damals eher durch extravagante Kleidung und teure Uhren auffielen, war Stefan Hentschel eher der kraftstrotzende Beschützertyp mit Matte und Porsche. Eine Boxerkarriere blieb dem muskulösen Hünen allerdings verwehrt. Er bestritt 1973 nur einen Amateurkampf, den er in Runde zwei verlor. Im Zuge der Bandenkämpfe zwischen der Nutella-Bande und der GMBH geriet auch Stefan Hentschel mit seinem Gewerbe zwischen die Fronten. Laut seiner Biografie war er sogar auf der Abschussliste des Kiez-Killers Mucki Pinzner. Stefan Hentschel führte daraufhin ein Saus- und Braus-Leben auf den Kanaren, wo sich viele Milieuleute zurückzogen, um zu entspannen oder sich zu verstecken. Sein Wiedereinstieg auf dem Kiez war die Eröffnung der Tanzbar BASE, die später Opfer eines Bombenanschlages wurde. Von diesem Schock hatte sich Stefan Hentschel nur schwer erholt, er versuchte ein bürgerliches Leben mit einer Reinigungsfirma aufzubauen, aber das klappte nicht. Bekannt wurde Stefan Hentschel im Internet durch die virale Verbreitung einer Sequenz aus einer NDR-Dokumentation, in der er einen unbeteiligten Besucher einfach ohrfeigt und dann gemütlich weiter erzählt.

Peaky Blinder Schmuggel-Tour

2.5 Stunden
Noch nicht bewertet.

Diese Tour führt auch in das südlich Outback der Reeperbahn, in das urbane Milieu am Hafen. Ihr startet in einer stilvollen Bar. Dann geht es hinab in einen Schmuggelkeller. Auf dem Weg lernt ihr Leute vom echten Kiez kennen. Die Führung endet im...

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Ab 29.00 € pro Person

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Sex and Crime Tour auf St.Pauli (ab 18.)

2 Stunden

⊕ Wie kommt man als Frau durch die Herbertstraße? ⊕ Wer kontrolliert St. Pauli jetzt? ⊕ Wie viel verdient eine Bordsteinschwalbe? ⊕ Und wie viel zahlt „Mann“ für einen Besuch? ⊕ Die Davidwache – das kleinste Revier Europas? Wenn...

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Ab 25.00 € pro Person

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St. Pauli Krimitour - auf den Spuren des Verbrechens

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Die blutrünstige Tour. Mit Geschichten über den Psychopathen Fritz Honka und die Zuhälterkriege der 80er Jahre.

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Hans Albers Platz
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Hans Albers Platz

hans albers denkmalSchon 1964 wurde der Wilhelmsplatz mitten auf Sankt Pauli nach dem berühmten Volksschauspieler Hans Albers umbenannt. Die Bronzestatue des Künstlers Jörg Immendorf wurde 1986 mitten auf dem Platz installiert. Sie zeigt Hans Albers mit Quetschkommode auf einer Möwe stehend.

Der Düsseldorfer Künstler unterhielt an dem Platz bis 1997 ein Kunstlokal, das so genannte LA PALOMA, in dem er Künstlerkollegen wie Joseph Beuys, Georg Baselitz und Julian Schnabel ausstellte. So wurde die Reeperbahn auch für Künstler und die Kunst-Schickeria ein gern gesehenes Ziel.
Nach einem Eklat mit dem Senat, entfernte der Künstler das Denkmal und auf den Sockel wanderte das Maskottchen des Heide Parks. Nach einer Einigung mit der Stadt erhielt Hamburg eine Abgusskopie. Das Original ist jetzt in Düsseldorf im Hafen zu sehen.
Der Platz selber ist umringt von vielen Bars, die den Namen des Schauspielers tragen, z. B. das Hans Albers Eck oder die Hans Albers Klause.

Beliebt sind die Mini-Pizzen, die von der ältesten Pizzeria auf dem Kiez an die Nachthungrigen verteilt werden. Wer nach oben schaut, sieht in der angrenzeden Gerhardstrasse die langsam verblassende Bilder von Erwin Ross, dem Rubens der Reeperbahn. Seit 2021 hängen 17 Gemälde, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Volksschauspieler beschäftigen. Die Gemälde wurde im Rahmen des Sankt Paulus Tages am 29.6. gehängt. 
Zu den Institutionen am Platz gehören auch die Baggerschuppen Frieda B., das Queer und das Molly Malone. Wer auf Live Musik steht, dem sei das Drafthouse und die irische Bar empfohlen. Nachts gehört der Platz auch zu den Zonen, in denen die Prostitution ganz legal ausgeübt wird.
Gerüchten nach ist der Platz früher auch untertunnelt gewesen. 

Hamburger Dom
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Hamburger Dom

Für die Anwohner St. Paulis ist gefühlt immer DOM. Denn dreimal im Jahr wird das Heiligengeistfeld neben dem Millerntorstadion des FC St. Pauli zum größten Volksfestplatz des Nordens. Auf 1,6 km Länge treffen sich über 250 Aussteller mit ihren Buden und Fahrgastattraktionen.

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Das heimliche Wahrzeichen des DOMs ist das hell erleuchtete Superriesenrad, das einen wunderbaren Blick über ganz Hamburg und den Jahrmarkt ermöglicht. Weitere Attraktionen sind Achter- und Geisterbahnen, teilweise sogar mit realen Gespenstern, viele Karussells für die Kleinen und die Mutigen und natürlich Rutschen aller Art. Wer es härter braucht, kann sich überschlagen, an die Wand kleben oder in die Höhe schießen lassen.

Traditionell gibt es auch ein Festzelt mit bajuwarischem Erlebniswert in Form von Maßbier, „Hendl“ und bayrischen Bands, die für „a Gaudi“ sorgen. Überhaupt ist das kulinarische Angebot überragend, neben den Klassikern gebrannte Mandeln und Liebesäpfeln gibt es Bestes vom Schwenkgrill, Schmalzgebäck und salzige Spreegurken als Vorbeugung gegen einen möglichen Kater.

Freitags ist der Himmel gegen 22.30 Uhr über dem DOM immer hell erleuchtet. Ein wunderbares Feuerwerk läutet dann das Wochenende ein. Familien und Schnäppchenjäger markieren den Mittwoch im Kalender, denn dann ist Familientag. Reduzierte Preise sorgen für hohen Andrang und glückliche Familienväter und -mütter. Wer es nicht so mit dem Vergnügen hat, dem sei ein Rundgang in den Morgenstunden empfohlen, dann ist Zeit, die mit viel Liebe gezeichneten Präsenzflächen mal genauer anzuschauen oder sich die Mechanik des gemeinen Dämons anzusehen, an dem schon mal ein Wartungsarbeiter schrauben kann.

HamburgerDOM_3Ach ja, warum heißt der DOM eigentlich so? Der Geschichte nach trafen sich Schausteller bereits im 11. Jahrhundert im Hamburger Marien-Dom. Doch weil Geistlichkeit und Vergnügen damals nicht so recht passten, sollten sie im Freien ihrem Handel nach gehen. Eine Schlechtwetterregel ermöglichte ihnen aber das Bleiberecht. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann das Heiligengeistfeld fester Standort und der Name zog mit um.

Mehr über den DOM mit aktuellen Videos der Fahrgastattraktionen und Gewinnaktionen finden Sie unter: www.hamburg-dom-aktuell.de

Wer zeitnah Bescheid wissen will, sollte den Likebutton bei Facebook
https://www.facebook.com/hamburgdom drücken oder sich die kostenlosen Apps im Android Play Store und dem Appstore besorgen.

 

Öffnungszeiten des Hamburger DOMs:

Montag – Donnerstag: 15:00 Uhr – 23:00 Uhr Freitag + Samstag: 15:00 Uhr – 00:30 Uhr
Sonntag: 14:00 Uhr – 23:00 Uhr

Einleitung: Der Hamburger Dom – Ein Volksfest mit Geschichte

Wer den Hamburger Dom besucht, taucht in eine Welt voller bunter Lichter, lauter Musik und fröhlicher Menschen ein. Doch hinter dem lauten Trubel des größten Volksfests Norddeutschlands verbirgt sich eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ursprünglich als Markt der fahrenden Händler und Schausteller entstanden, hat sich der Hamburger Dom im Laufe der Jahrhunderte zu einer festen Institution in der Hansestadt entwickelt. Mit seinen über 260 Schaustellern und Fahrgeschäften zieht der Dom jedes Jahr Millionen von Besuchern an und bietet ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Die Geschichte des Hamburger Doms

Der Name „Hamburger Dom“ leitet sich von der ursprünglichen Veranstaltungsstätte des Markts ab, dem Hamburger Mariendom. Im 11. Jahrhundert suchten Händler und Gaukler während der kalten Wintermonate Schutz in der Kathedrale, um ihre Waren und Vorstellungen zu präsentieren. Im Jahr 1804 wurde der Dom jedoch abgerissen, und die Schausteller zogen auf den Spielbudenplatz auf St. Pauli um, wo sich der Markt weiterentwickelte.

Seit 1893 findet der Hamburger Dom regelmäßig auf dem Heiligengeistfeld statt, einer großen Fläche nahe der Reeperbahn. Das Fest gewann immer mehr an Bedeutung und wurde zu einem der größten Volksfeste Deutschlands. Heute gibt es den Dom in drei Ausgaben: als Frühjahrsdom von März bis April, als Sommerdom von Juli bis August und als Winterdom von November bis Dezember. Jede Saison hat ihren eigenen Charme und zieht unterschiedliche Besucher an, aber alle drei teilen die gleiche festliche Atmosphäre und das breite Angebot an Attraktionen.

Die Attraktionen des Hamburger Doms

Der Hamburger Dom bietet eine breite Palette an Fahrgeschäften und Attraktionen, die sowohl bei Adrenalinjunkies als auch bei Familien gut ankommen. Zu den Highlights zählen spektakuläre Achterbahnen, Karussells, Geisterbahnen und Autoscooter. Besonders beliebt sind auch die traditionellen Riesenräder, die eine fantastische Aussicht über Hamburg und den Hafen bieten. Moderne Hightech-Fahrgeschäfte wie Freefall-Tower oder Virtual-Reality-Attraktionen ergänzen das klassische Angebot und sorgen für Nervenkitzel.

Für Familien gibt es auf dem Dom zahlreiche Kinderfahrgeschäfte, darunter Mini-Achterbahnen, Ponyreiten, Trampolinparks und Kinderkarussells. Auch die allseits beliebten Spielbuden und Losstände, an denen man Preise gewinnen kann, gehören zum festen Bestandteil des Doms. Egal ob Dosenwerfen, Schießbuden oder Entenangeln – hier kann jeder sein Glück versuchen.

Neben den Fahrgeschäften und Spielbuden ist der Hamburger Dom auch für seine kulinarische Vielfalt bekannt. Hier findet man typische Jahrmarktklassiker wie Bratwurst, Pommes und Zuckerwatte, aber auch internationale Spezialitäten wie Flammlachs, Crêpes oder Burger. Ein besonderes Highlight ist der süße Bereich, in dem Besucher gebrannte Mandeln, Schokofrüchte und Lebkuchenherzen kaufen können.

Sonderveranstaltungen und Dom-Highlights

Jeder Dom bietet neben den regelmäßigen Attraktionen auch besondere Events und Höhepunkte, die die Besucher begeistern. Ein Highlight ist das mittwochs stattfindende Familientag, bei dem viele Fahrgeschäfte und Attraktionen zu ermäßigten Preisen angeboten werden. Dies zieht vor allem Familien und Kinder an, die einen günstigen Tag voller Spaß und Abenteuer auf dem Dom verbringen können.

Ein weiteres Highlight ist das traditionelle Feuerwerk, das jeden Freitagabend den Himmel über dem Heiligengeistfeld erleuchtet. Das farbenprächtige Spektakel zieht nicht nur Besucher des Doms an, sondern auch viele Hamburger, die sich das Event von verschiedenen Aussichtspunkten in der Stadt ansehen.

Zusätzlich gibt es während des Winterdoms oft thematisch passende Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder spezielle Shows, die für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Der Frühjahrsdom wiederum steht oft im Zeichen des Frühlingsbeginns und bietet bunte Blumendekorationen und frühlingshafte Themenwelten.

Der Hamburger Dom – Ein Fest für Jung und Alt

Der Hamburger Dom ist weit mehr als nur ein Jahrmarkt – er ist ein Volksfest, das über Jahrhunderte hinweg Menschen aus Hamburg und der ganzen Welt zusammenbringt. Ob aufregende Fahrgeschäfte, gemütliche Runden auf dem Riesenrad oder kulinarische Genüsse – der Dom bietet für jeden Geschmack und jedes Alter etwas. Die Kombination aus Tradition und Moderne macht ihn zu einem einzigartigen Erlebnis, das zu jeder Jahreszeit begeistert.

Mit seiner langen Geschichte, den vielfältigen Attraktionen und der besonderen Atmosphäre ist der Hamburger Dom nicht nur ein Highlight für die Hamburger selbst, sondern auch ein beliebtes Reiseziel für Touristen. Wer die Hansestadt besucht, sollte sich einen Besuch auf dem Dom nicht entgehen lassen – denn hier spürt man den Herzschlag Hamburgs in all seiner Lebendigkeit und Freude.