Reeperbahn barrierfrei

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Auf der 930 Meter langen Reeperbahn, den Seitenstraßen und Plätzen öffnen allabendlich Theater, Musicals, Diskotheken, Clubs, Restaurants und Table-Dance-Shows ihre Türen für Feierfreudige. Mit dem Rollstuhl ist die „geile Meile“ gut befahrbar, am Wochenende muss man allerdings auf der Straße und in Lokalitäten durch dichte Menschenmengen navigieren. Und mit fortschreitender Stunde können zunehmend Betrunkene vor die Räder torkeln. Wer etwas mehr Bewegungsspielraum mag und einen flexiblen Hamburg-Kalender hat, dem sei auch ein Donnerstagabend für den Kiez-Bummel empfohlen.

Hier sind die Clubs, Bars und Theater aufgeführt, die ohne Barrieren zugänglich sind. Sofern nicht ausdrücklich vermerkt, verfügen sie nicht über behindertengerechte Toiletten.

Los geht es an den Tanzenden Türmen

Ein guter Startpunkt ist der Millerntorplatz gegenüber den „Tanzenden Türmen“ direkt an der barrierefreien U-Bahnstation St. Pauli.
Die „sündige Meile“ verdankt ihren Namen dem nahen Hafen: Von 1626 bis ins 19. Jahrhundert stellten hier Reepschläger ihre Schiffstaue (Reep) aus Hanf her. Ab dem 18. Jahrhundert sorgten amüsierwillige Hamburger und Seeleute, die in den expandierenden Hafen einliefen dafür, dass rund um die Reeperbahn ein Vergnügungsviertel entstand.

Wer den Reeperbahn-Bummel mit einer Stärkung beginnen möchte, kann im Steakhouse Maredo einkehren. Das Restaurant ist ebenerdig befahrbar und lässt die Herzen von Fleisch-Fans höher schlagen. Maredo, Millerntorplatz 1, www.maredo.de

Wenige Meter weiter im Imperial Theater hat der Quatsch Comedy Club seine Wurzeln. Auf die Bühne kommen hier mittlerweile Krimis statt Klamauk und Comedians. Für Rollstuhlfahrer ist der Saal durch den Hintereingang zugänglich. Imperial Theater, Reeperbahn 5, www.imperial-theater.de

Mexikanische Küche mit kalifornischem Einfluss und kreative Cocktails sorgen im Sausalitos für den kulinarischen Start in den Kiez-Bummel. Der Eingangsbereich an der Bar ist sehr beengt, im hinteren Restaurant-Bereich entspannt sich die Lage aber und auch ein Behinderten WC ist vorhanden. Sausalitos, Reeperbahn 19, www.sausalitos.de

Das Lehmitz ist ein abgerocktes Reeperbahn-Urgestein. Der fast 40 Meter lange Tresen ist wohl der längste Hamburgs. Die Kneipe, in der oft Live-Musik gespielt wird, ist nicht gerade ein romantischer, dafür authentisch gebliebener und rustikaler Ort, der mehr als 70 Jahre auf dem Buckel hat. In die einst bei Hafenarbeitern, Prostituierten und Kleinkriminellen beliebte Stehbierhalle lässt es sich gut hinein rollen, der Platz rund um den Tresen ist für Kneipenverhältnisse recht großzügig bemessen. Lehmitz, Reeperbahn 22,.

Sex-Shops gehören zur Reeperbahn wie die Aale auf den Fischmarkt. Die Boutique Bizarre ist sogar der größte Europas und hat an 365 Tagen im Jahr täglich 16 Stunden geöffnet. Das Erdgeschoss ist barrierefrei zugänglich, zu Lack und Leder in den Keller geht’s nur über eine Treppe. Boutique Bizarre, Reeperbahn 35, www.boutique-bizarre.de

Wem im hohen Norden nach Hüttenzauber und Ballermann-Feeling ist, der ist in der Hamburger Alm genau richtig. Kellnerinnen und Kellner in Dirndl und Lederhosen sorgen mit Unterstützung vom DJ für Stimmung. Das Erdgeschoss ist barrierefrei zugänglich. Hamburger Alm, Reeperbahn 54, www.hamburger-alm.de

Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli ist in seinem Heimat-Stadtteil natürlich omnipräsent. In dem offiziellen St. Pauli Fan-Shop gibt es alles rund um den sympathischen Verein mit dem Totenkopf was das Fan-Herz begehrt. Der Shop ist barrierefrei zu erkunden, innen macht Kopfsteinpflaster das Befahren teilweise unkomfortabel. St. Pauli Fan-Shop, Reeperbahn 63 – 65, www.fcsp-shop.com

Wer sein Glück versuchen möchte, kann einen Abstecher in das Casino Reeperbahn der Spielbank Hamburg unternehmen. Täglich können American Roulette, Black Jack und Poker gespielt werden, außerdem warten mehr als 90 Glückspiel-Automaten. Casino Reeperbahn, Reeperbahn 94, www.spielbank-hamburg.de/standorte/reeperbahn.html

Nachtleben neben der Meile – Abstecher in den Hamburger Berg

Alte Hamburg-Hasen ziehen Seitenstraßen dem Trubel auf der „geilen Meile“ vor. Das Nachtleben im Hamburger Berg ist legendär, hier beherbergen historische Häuser urige Kiezschuppen, alt eingesessene Bars, Szene-Kneipen und Tattoo-Studios, darunter auch Deutschlands älteste Tätowier-Stube. Hamburger Berg, benannt nach einem Hügel, war bis 1833 übrigens der Name des heutigen St. Pauli. Zahlreiche Bars und Clubs sind ebenerdig befahrbar. Ihrer leicht abseitigen Lage zum Trotz sind sie am Wochenende aber auch sehr voll. Behindertengerechte Toiletten sind in diesen Läden ebenfalls Fehlanzeige. Alle Bars befinden sich von der Reeperbahn aus gesehen auf der linken Straßenseite:
Die BarbaraBar ist eine alt eingesessene Kiez-Kneipe, die vom Kicker bis zur Tanzfläche alles für einen unterhaltsamen Abend bietet. In der Woche finden regelmäßig Veranstaltungen wie „Die drei ???“-Hörspielabende und Konzerte statt. BarbaraBar, Hamburger Berg 11, www.barbarabar.de

Hip Hop, R & B, Funk und Soul gibt es in der Feuerzangenbowle von Donnerstag bis Samstag ab 21 Uhr auf die Ohren. Fürs gemütliche Chillen in der FZB-Bar, die ihren Namen dem Filmklassiker mit Heinz Rühmann verdankt, sorgen alte Kinostühle und Turnhallengeräte. Feuerzangenbowle, Hamburger Berg 15, www.fzb-bar.de

Auch das Roschinsky’s oder „Rosch“ ist eine feste Kiez-Institution. Am Wochenende drängelt sich in der Kneipe ein partylustiges Volk bis in die frühen Morgenstunden zu Dance Classics, Soul, Rock und Modern R&B, von Sonntagabend bis Donnerstag geht es deutlich entspannter zu. Roschinsky’s, Hamburger Berg 19, www.roschinskys.de

Günstig und in netter Gesellschaft lässt es sich in der 1973 eröffneten Traditions-Kneipe Blauer Peter IV an der Ecke Hamburger Berg / Simon-von-Utrecht-Straße abstürzen. Blauer Peter IV, Hamburger Berg 19

Der amerikanische Schnell-Imbiss Kentucky Fried Chicken hat neben panierten Hähnchenteilen auch ein Behinderten-WC zu bieten. Kentucky Fried Chicken, Reeperbahn 100

albers teaserNicht nur „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, wie von Hans Albers, Namensgeber der Albers Bar besungen, lässt sich hier Hamburger Barkultur erleben. Für Gäste im Rollstuhl mindern die Hochtische etwas das Vergnügen. Albers Bar, Reeperbahn 102, www.albers-bar.de

Die trutzigen Fachwerkmauern, hinter denen die fresstyle Disco Moondoo mit New Yorker Flair zum Feiern einlädt, haben eine bewegte Geschichte: In den 1950er Jahren ritten hier im „Hippodrome“ nackte Schönheiten auf Pferden durch die Manege, in den 1960er Jahren gelangten sie als „Top Ten“ zu Weltruhm. Hier traten unter anderen die Beatles auf. Moondoo, Reeperbahn 136, www.moondoo.de

Zwischen Steuerrädern, Schiffsmodellen und Kapitänskajüten werden im Hamborger Veermaster, einem der ältesten Lokale auf der Reeperbahn, Seemannsgarn gesponnen und Hamburger Spezialitäten wie Labskaus und Pannfisch serviert. Beim Hineinrollen nicht von den Emporen und dem Schiffsmodell, in das man hinein klettern muss, abschrecken lassen: Im hinteren Bereich stehen genügend Tische zur Verfügung, an die man ebenerdig heranfahren kann. Hamborger Veermaster, Reeperbahn 162, www.hamborgerveermaster.de

Bevor es rechts in die Große Freiheit geht, lohnt sich nicht nur für Beatles-Fans ein Blick auf den Boden.

Die Welt ist eine Scheibe: Der Beatles-Platz
Hier steht man nämlich auf einer überdimensionalen Schallplatte mit einem Durchmesser von 30 Metern. Gesäumt ist die Platte von den lebensgroßen metallenen Umrissen der damals noch fünfköpfigen Band Beatles. „Damals“ meint die Zeit vor 1962, als die Jungs aus Liverpool zu Beginn ihrer Karriere im Star Club spielten. In den goldenen Rillen des Platzes sind die Lieder der populären Pilzköpfe eingraviert.
Große Freiheit

Anders als oft vermutet hat der Straßenname Große Freiheit nichts mit Sex zu tun sondern bezieht sich auf die Religions- und Gewerbefreiheit, die im damals noch nicht zu Hamburg gehörenden Altona großzügiger gehandhabt wurde. Nur 300 Meter lang ist die kleine Straße, die mit den Leuchtreklamen von „Safari“, „Salambo“ und Co. weltberühmt wurde.

Deutschlands berühmteste Drag Queen Olivia Jones lädt in Olivias Show Club zu Cabaret im Stil der Goldenen Zeiten St. Paulis. Am Standort des Clubs befand sich übrigens der legendäre Star Club, in dem die Beatles ihre Weltkarriere starteten. Olivias Show Club, Große Freiheit 27, www.olivia-jones.de

Alle Facetten elektronischer Tanzmusik legen internationale DJs im Halo auf, das seit elf Jahren in den ehemaligen Räumen der legendären Betty Ford Klinik residiert. Die obere Etage mit urbanen R & B – und Hip-Hop-Klängen ist nicht barrierefrei zugänglich. Halo, Große Freiheit 6, www.halo.club/

Die Große Freiheit 36 lädt seit mehr als 30 Jahren zum Feiern und zu Konzerten ein. Wenn keine Bands auf der Bühne stehen gibt’s Partys von Rock über 80s bis zu Ü30. Jeden Donnerstag lädt die Latino Party mit Salsa, Merengue und Co. zu südamerikanischer Leichtigkeit inklusive Tanzkurs und Caipirinha. Große Freiheit 36, www.grossefreiheit36.de

Gotteshaus in der Großen Freiheit
Keine Sinnestäuschung: Mitten im Vergnügungsrummel befindet sich gegenüber der Großen Freiheit 36 tatsächlich ein Gotteshaus. Die 1723 vollendete St. Joseph Kirche gilt sogar als eine der schönsten Barock-Kirchen nördlich der Elbe und ist die erste katholische Kirche, die nach der Reformation in Nordeuropa errichtet wurde. Hier in Altona erhielten die Katholiken die „große Freiheit“, ihre Gottesdienste zu feiern. Im streng lutherischen Hamburg war das verboten. Ein Lift seitlich der Treppe ermöglicht den barrierefreien Zugang. St. Joseph Kirche, Große Freiheit 43, www.st-joseph-altona.de

Seitenwechsel – Zürück Richtung Tanzende Türme

 

Pulverfass-Travestie-ReeperbahnZurück auf der Reeperbahn geht’s auf die andere Straßenseite und zurück Richtung Tanzende Türme. Die 85 und 75 Meter hohen Tanzenden- oder Tango-Türme beherbergen 24 Stockwerke und wurden 2012 nach Plänen von Architekt Hadi Teherani erbaut.
Der Kiez liegt zwar auf dem platten Land, aber jetzt wird spürbar, dass die von der Reeperbahn abzweigende Straße Hamburger Berg nicht zufällig ihren Namen hat: Auf dem Rückweg geht’s leicht bergauf.

Das Pulverfass Cabaret, gegründet 1973, ist Hamburgs berühmtestes Travestietheater. Täglich außer dienstags sind die „Damen“ von Heinz-Diego Leers in zwei Shows zu sehen. Der Saal ist für Rollstuhlfahrer über eine Rampe im Hinterhof zugänglich. Für E-Rollis ist der sich anschließende Gang leider zu eng. Reservierungen sind unbedingt erforderlich. Pulverfass Cabaret, Reeperbahn 147, www.pulverfasscabaret.de

Tiefer hinein ins Herz des Vergnügungsviertels geht es nun rechts zum Hans-Albers-Platz

Der Hans-Albers-Platz ist eine ebenso beliebte Anlaufstelle auf dem Kiez wie die Große Freiheit. Benannt ist der von Kneipen umrahmte Platz nach dem Schauspieler und Sänger, der dem Kiez mit „Große Freiheit Nr. 7“, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ und „Herz von St. Pauli“ filmische und musikalische Denkmäler setzte. Als Bronze-Statue, geschaffen 1986 von Jörg Immendorff, wacht er mit seinem Schifferklavier im Zentrum des Platzes über die Feierwütigen, für die im Sommer auch Bierbänke bereit stehen. Viel Kopfsteinpflaster und wenige abgesenkte Bordsteine dämpfen das Vergnügen für Besucher im Rollstuhl allerdings deutlich.
Deshalb geht es links auf dem Gehweg weiter in die Friedrichstraße

Die ebenerdig zugängliche, bunte Kiezkneipe Buddys hat alljährlich ihren eigenen Truck auf dem Schlagermove und spielt Musik aus den 70er und 80er Jahren von Schlager bis Electro. Der DJ erfüllt auch mal Publikumswünsche. Buddys, Friedrichstraße 7a, www.buddy-s.de
Weiter geht es rechts in die Davidstraße.

An der nächsten Straßenecke geht’s rechts in die berühmt-berüchtigte Herbertstraße. Den Einblick in die rund 90 Meter lange Gasse, in der Prostituierte ihre Dienste in Schaufenstern anbieten, verwehren Sichtbarrieren. Frauen haben hier keinen Zutritt, Männer im Rolli dürfen rein, sofern sie nicht in dem sehr schmalen Durchgang des eisernen Feuerschutz-Tores stecken bleiben. Namensgeber der Herbertstraße war kein besonders eifriger Freier sondern das Straßennamenkonzept der Stadt, das für diesen Bereich alphabetisch absteigende Männernamen vorsieht.

Für die Stärkung zwischendurch und etwas abseits von den sich schiebenden Menschenmassen empfiehlt sich das Restaurant Transmontana mit portugiesischen Spezialitäten. Transmontana, Davidstraße 4, www.pastelariatransmontana.de

Wer sich einen Überblick über Reeperbahn, Hafen und das restliche Hamburg aus der Vogel-Perspektive verschaffen möchte, kann sich quer über die Davidstraße zum monumentalen Empire Riverside Hotel begeben. Auf dem Weg dorthin wird Besuchern die Hafennähe so richtig bewusst, wenn der Blick auf die Hafenkrähne freigegeben wird.

Die Bar 20up im 20. Stockwerk des Hotels bietet einen grandiosen Ausblick über die Hansestadt, der sowohl tagsüber als auch bei nächtlicher Beleuchtung unvergesslich ist. In der Bar stehen ausschließlich hohe Bartische und –hocker, die rundum bodentiefen Fenster sind aber gut erreichbar. Ein behindertengerechtes WC gibt es im Lobby-Bereich des Hotels. Empire Riverside Hotel / Bar 20up, Bernhard-Nocht-Straße 97, www.empire-riverside.de

 

Durch die Davidstrasse geht es zurück zur Reeperbahn

An der Ecke Davidstraße / Spielbudenplatz steht eine weitere St.-Pauli-Legende:
Die Davidwache, 1914 nach Plänen von Fritz Schumacher erbaut, ist wohl Deutschlands berühmteste Polizeiwache und in zahlreichen Filmen und Fernsehserien präsent. Der kleine Rotklinkerbau mit der Schmuckkeramik von Richard Kuöhl sieht von außen gemütlich aus, drinnen haben die wachhabenden Polizisten aber alle Hände voll zu tun – obwohl ihr Reviergebiet mit einer Größe von nur 0,92 Quadratkilometern und etwa 14 000 Einwohnern das kleinste Europas ist.

Auf der schräg gegenüberliegenden Straßenseite gibt es an der Ecke Reeperbahn eine bei Hamburgern hoch geschätzte Currywurst im Imbiss Lucullus. Auf der Rückseite befinden sich öffentliche Behinderten-WCs.

Der Bummel führt weiter entlang des Spielbudenplatzes, benannt nach den Holzbuden der Künstler und Gaukler, die sich im späten 18. Jahrhundert hier niederließen. Auch heute wird hier viel Unterhaltsames geboten: Neben Public Viewings und der großen Grand-Prix-Party laden hier von April bis Ende September die Sommergärten mit Kleinkunst und Musik ein, mittwochs öffnet der St. Pauli Nachtmarkt von 16 bis 23 Uhr seine Stände, donnerstags fahren Foodtrucks kreativ-kulinarisches auf und im Dezember können sich Reeperbahn-Bummler auf dem frivolen Weihnachtsmarkt Santa Pauli am Glühwein wärmen.

Sankt Pauli TheaterEine echte „Spielbude“ ist das St. Pauli Theater. Das älteste Theater Hamburgs aus dem Jahr 1841 versteht sich heute als modernes Volkstheater, das intelligente Eigenproduktionen und Gastspiele auf die Meile bringen will. Über eine Rampe im Innenhof ist das denkmalgeschützte Gebäude zugänglich. St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29 – 30, www.st-pauli-theater.de

Schräg, schön und schrill geht es wenige Meter weiter auf der Bühne des Schmidt Theaters zu, das mit Beginn der Fernsehübertragungen seiner Mitternachtsshows 1989 bundesweit Berühmtheit erlangte. Das Theater mit Gastronomie ist barrierefrei zugänglich, ein Behinderten-WC im Keller ist per Fahrstuhl erreichbar. Schmidt Theater, Spielbudenplatz 24, www.tivoli.de

Schmidt Tivoli ist nur wenige Meter weiter die zweite Spielstätte des Schmidt Theaters und hat sich ebenso dem Volkstheater für Kopf und Herz, Musicals und Comedy verschrieben.
Das Personal geleitet Rollifahrer durch den Hintereingang zu ihren Plätzen, für Besucher steht das Behinderten-WC im Schmidt Theater zur Verfügung. Schmidts Tivoli, Spielbudenplatz 27,

Nicht zu übersehen mit seiner blinkenden Fassade aus LED-Bildschirmen ist das neue Klubhaus St. Pauli. Der futuristische Bau beherbergt, der Name verrät es schon, auf rund 5.000 Quadratmetern mit Häkken, Kukuun, Bahnhof Pauli, Schmidtchens Alte Liebe, Schmidtchen und Sommersalon gleich mehrere Clubs und Bars. Alle sind barrierefrei zugänglich, ein Behinderten WC befindet sich im Untergeschoss des Klubhauses.
Klubhaus St. Pauli, Spielbudenplatz 21-22, www.klubhaus-sanktpauli.de

„Den verdammt besten Club der Welt“ nannten Metallica das Docks am Spielbudenplatz 19. Hier standen schon Bob Dylan, David Bowie, Die Ärzte, The Red Hot Chili Peppers, die Ramones und Tom Petty auf der Bühne. Das Docks, auch D-Club genannt, ist einer der größten Hamburger Musikclubs und ebenerdig zugänglich. Die zum Club gehörende Prinzenbar ist nur über Treppen erreichbar. Docks, Spielbudenplatz 19, www.docks-prinzenbar.de

Die Herzen von Musical-Fans lässt das Stage Operettenhaus höher schlagen. Hier pirschten 14 Jahre lang Andrew Lloyd Webbers „Cats“ über die Bühne, ab Herbst ist das Udo-Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ zu sehen. Der Eingang für Rollstuhlfahrer befindet sich 50 Meter weiter Richtung Tanzende Türme im Zirkusweg. Stage Operettenhaus, Spielbudenplatz 1, www.stage-entertainment.de
Österreichischen Charme mitten auf dem Kiez bietet die Bar Wiener Café im Arcotel Onyx direkt neben den Tanzenden Türmen. Österreichische Klassiker, norddeutsche Spezialitäten und vegane Köstlichkeiten laden zu einer gemütlichen kulinarischen Pause ein. Ein Behinderten-WC ist vorhanden. Arcotel Onyx, Reeperbahn 1, www.arcotelhotels.com/de/onyx_hotel_hamburg/

Der 1989 gegründete Dancefloor-Jazz-Club Mojo Club ist eine Kiez-Legende und gilt als Vorreiter des Acid Jazz. Auf Rollifahrer ist der unterirdisch gelegene Club vorbildlich eingestellt: Die Türsteher begleiten im Fahrstuhl in die Clubräume und geben Besuchern auf Rädern einen eigens konzipierten Flyer mit auf den Weg, der unter anderem verrät, wo sich das Behindertengerechte WC befindet und von wo aus man im Sitzen die beste Sicht auf die Bühne hat. Mojo Club, Reeperbahn 1, www.mojo.de

Das Jazz Café gehört zum Mojo Club, ist oberirdisch mit Blick auf die Reeperbahn gelegen und donnerstags, freitags und samstags ab 18 Uhr geöffnet. Donnerstags ab 21 Uhr gibt es Jazz’n’Soul Sessions. Jazz Café, Reeperbahn 1, www.mojo.de/mojo-club/jazz-cafe/
Stärkung bei Pizza, Pasta, Craft Beer und DJ Musik gibt’s im italienischen Restaurant Nio im Erdgeschoss der Tanzenden Türme. Nio, Reeperbahn 1, www.nio-hamburg.de

Speisen mit spektakulärem Ausblick lässt es sich in Hamburgs höchstem Restaurant Clouds. Auf hochwertige Steaks konzentriert sich die leicht französisch angehauchte Küche, Fleisch und Fisch werden vor den Augen der Gäste tranchiert. Auch die Bar im 23. Stock der Tanzenden Türme lässt sich teilweise befahren. Die Rooftop-Bar ist nur über Treppen erreichbar, ein Behinderten WC befindet sich im ersten Stock. Clouds, Reeperbahn 1, www.clouds-hamburg.de

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