landungsbrücken hamburg 1950

Landungsbrücken

Die St. Pauli-Landungsbrücken sind nicht nur eine beliebte Flaniermeile zwischen dem Fischmarktgebäude und dem Niederhafen, sondern auch ein wichtiger Verkehrknotenpunkt von S- und U-Bahn hin zu den Schiffen. Autofahrer haben auch die Gelegenheit über den alten Elbtunnel auf die andere Seite der Elbe zu kommen.

Auf dem Hauptgebäude, in dem jetzt das Hard Rock Cafe Hamburg und Block Bräu untergebracht sind, befindet sich der Pegelturm. Über einen Wasserstandsanzeiger wird man über den aktuellen Stand der Gezeiten informiert. Für Touristen sind die Landungsbrücken ein beliebter Ausflugsort. Direkt auf den schwimmenden Pontos befinden sich zahlreiche Souvenier-Shops und gastronomische Betriebe. Und mit einem Fischbrötchen in der Hand auf die zahlreichen großen und kleinen Schiffe zu schauen, ist einfach unvergleichbar. Die ersten „schwimmenden Brücken“ wurden 1839 erbaut und dienten als Anleger für die Aufnahme von Kohle. Der Ausbau der Landungsbrücken erfolgte von 1907-1909.

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Entlang der Landungsbrücken gibt es auch zahlreiche Schiffe

Cap San Diego

Das Schiff ist eines der weltweit wenigen noch fahrtauglichen Museumsschiffe. Über 40 bereits im Ruhestand befindliche Seeleute halten Pott in Stand. Gebaut wurde der Gigant bereits 1962 und erst 1988 in den Ruhestand versetzt.

Das Schiff wurde vornehmlich für Transporte nach Südamerika eingesetzt. Das Gefühl so einer Passage kann in dem integrierten Museum nachempfunden werden. Mit Audioguides versorgt, wird der Besucher mit den Hauptbereichen und den Aufgaben an Bord vertraut gemacht. In der Cap San Diego ist auch ein Hotel untergebracht.

 

Feuerschiff

Das rote Feuerschiff ist eine beliebte Attraktion im Hafen. Von seinem Hubschrauberdeck aus hat man eine gute Übersicht über das Treiben auf der Elbe. Besonderes Highlight ist der Maschinenraum, in dem eine Kleinkunstbühne und eine wohl sortierte Bar untergebracht sind. Im Turm befindet sich eine zweite Bar.

 

Rickmer Rickmers
Ist ein stählernes Frachtsegelschiff mit drei Segeln, das heute als Museums- und Denkmalschiff im Hamburger Hafen bei den St. Pauli vor Anker liegt. Es wurde vornehmlich für den Transport von Salpeter von Chile nach Europa genutzt. Im zweiten Weltkrieg kaperten es es die Portugiesen, tauften es in „Flores“ um und transportieren damit Waffen nach England. Später wurde es als Schulsegelschiff unter dem Namen „Sagres“ geführt.
1974 gründete der Vorsitzende des Hamburger Hafen-Vereins Fiete Schmidt den Verein Windjammer für Hamburg mit dem Ziel, „Hamburgs Vergangenheit als Kauffahrtei- und Schifffahrtstadt in lebendiger Erinnerung zu halten.“ Der Verein wurde  auf die frühere Rickmer Rickmers aufmerksam und tauschte sie 1983 in heruntergekommenem Zustand gegen die Yacht Anne Linde (jetzt Polar). Nach einer mehrjährigen Restaurierungdienst sie seither unter ihrem ersten Namen als Museumsschiff im Dienst.

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