Tourismus in Hamburg

Rotlichtmileu, Shoppingmeile und Hamburger Hafen – so amüsieren sich Gäste auf St. Pauli

St. Pauli ist eine kunterbunte Mischung aus Erotikbars, Stundenhotels, Musicals, Theatern und Diskotheken. Seit Mitte der 80er Jahre die Musicals Einzug in Hamburg hielten, stiegen die Besucherzahlen kontinuierlich an. Letztes Jahr zog es rund 6,6 Millionen Gäste nach Hamburg an die wunderschöne Alster. Mit der zunehmenden Gästezahl veränderte sich das Angebot in Hamburg und mit ihm auch die Zusammensetzung der Freizeitangebote. Insbesondere auf St. Pauli ist dieser Wandel gut sichtbar. Nicht mehr alleine das Rotlichtmilieu beherrscht St. Pauli, auch wenn es nach wie vor zu den Hauptattraktionen gehört. Das Nachtleben zwischen der Großen Freiheit und der Erotic Art Museum Bar ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten noch viel bunter geworden.

Was es alles auf Sankt Pauli zu erleben gibt und was Gäste auf keinen Fall verpassen dürfen, ist jetzt Thema.

Die Reeperbahn: Die Amüsiermeile für jedermann

Die Reeperbahn ist sicherlich das Herzstück von St. Pauli. Hier reihen sich Erotik-Clubs an Sexhotels, bieten Frauen und Männer ihren Körper an. So manch zugeknöpfter Reisende gerät in einen unverhofften Taumel der Lust, wenn er die freizügig gekleideten Bordsteinschwalben taxiert. So manche Frau geht aus purem Vergnügen diesem Hobby nach und verschafft nicht nur ihren Freiern, sondern auch sich selbst lustvolle Stunden. Einmal auf den Geschmack gekommen fällt es vielen Männern schwer, zuhause wieder in den alten Trott zurück zu fallen. Unverbindlicher Sex macht Spaß und sie wollen auch in der Heimat nicht darauf verzichten. Männer, die sich gerne auch nach der Rückreise in die Heimatstadt ab und zu mit einem leichten Mädchen treffen und dabei den Vorteil genießen wollen, nicht dafür bezahlen zu müssen, sollten diesen Tipp versuchen: Online lassen sich Frauen finden, die ihrer Liebeslust freien Lauf lassen und nur allzu gern bereit sind, sich auf ein spezielles Sexdate mit fremden Männern zu treffen. Warum nicht ein Stück St.-Pauli-Feeling mit nach Hause nehmen?

Auf der Reeperbahn gibt es neben den Huren noch viele andere erotische Highlights und Anziehungspunkte, die kaum jemanden kalt lassen, der sich so richtig amüsieren will.

  • Strip-Clubs
  • Sexy Gastronomie/Oben-Ohne Bars und Restaurants
  • Sex-Clubs
  • Bordelle

Zudem winken Cocktail-Bars, Restaurants und Shows mit einer schier unüberschaubaren Flut von Angeboten, zwischen denen sich Besucher entscheiden müssen. Leicht ist das nicht! Auf jeden Fall ist die Reeperbahn ein absolutes Must-See auf St. Pauli, das sich keiner entgehen lassen sollte. Ebenfalls unverzichtbar ist es, sich vorher die Kiez-Regeln anzueignen, um nicht unbedacht einen vermeidbaren Fehler zu begehen.


Buntes Treiben auf der Elbe

Von der Reeperbahn bis an die Elbe ist es nicht weit. Nur 10 Minuten zu Fuß entfernt befindet sich der Hamburger Hafen. Im Blick haben Reisende dann die Landungsbrücken, die in der Regel von zahllosen Touristen bevölkert werden. Allerdings hat sich diese Ecke von Sankt Pauli in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Früher gab es zum Beispiel noch die großen Überseedampfer. Sie gehören inzwischen leider der Vergangenheit an. Touristen buchen für Hafenrundfahrten kleine Barkassen und es gibt zudem Fähren, die Hamburger Bürger und Touristen entlang der Elbe transportieren. Ab und zu landen große Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen und beeindrucken durch ihre majestätische Größe wie einstmals die Überseedampfer. Nicht verpassen sollten Besucher der Stadt einen Gang durch den alten Elbtunnel, dessen Ziel Steinwerder ist.


Millerntor-Stadion und Volksfest Hamburger Dom

Nördlich von der Reeperbahn finden Touristen das Heiligengeistfeld. Der Platz umfasst rund 50 ha und ist eine Drehscheibe zwischen Schanzenviertel und Karolinenviertel. Hier ist das Millerntor-Stadion angesiedelt, in dem der FC St. Pauli regelmäßig vor ausverkauften Rängen spielt. Ein Besucher, der die preisgünstigen Karten ergattern kann, sollte ein solches Event unbedingt wahrnehmen – selbst, wenn er kein Fußballfan ist. Die Atmosphäre ist unvergleichlich, wie dieses Video zeigt:

Auf dem Heiligengeistfeld veranstaltet Hamburg dreimal jährlich ein großes Volksfest, den Hamburger Dom. Fahrgeschäfte und Imbissbuden sowie andere Attraktionen zahlreicher Schausteller locken hunderttausende Besucher an, die von dort aus in das angrenzende Karolinen- oder Schanzenviertel pilgern.


Karolinenviertel: Shoppen in Szeneläden

Das Karolinenviertel ist über die Feldstraße zu erreichen. Hier pulsiert das Leben und es schießen immer neue kleine Läden aus dem Boden, die lokal entworfene Hamburger Mode und Accessoires feilbieten. Frauen fühlen sich im Karolinenviertel wie im siebten Shoppinghimmel. Unterdessen können die Herren der Schöpfung in einem der kleinen Cafés oder Bars Platz nehmen. So charmant wie hier, wird in Hamburg wohl kaum an einem anderen Ort bedient. Im Karolinenviertel hat übrigens auch der Rapper Sammy Deluxe seinen Laden „Gefundenes Fressen“ eröffnete. Das ist aber nicht das einzige gastronomische Highlight. Sammy hat mit harter Konkurrenz zu kämpfen, die sich gegenseitig in der Namensgebung an Kreativität übertrifft. Ein Bummel durch das Viertel wird sicherlich einige skurrile, eigenartige oder empörende Namen ans Licht bringen – Überraschungen sind garantiert.


Grüne Lunge Planten un Blomen

Der Park Planten un Blomen befindet sich zwar mit dem größten Teil seiner Fläche im Stadtteil Hamburg-Neustadt, doch der nördliche Zipfel ragt nach St. Pauli hinein. Hier ist auch der wunderschöne Parksee verortet, der zwischen Mai und Oktober mit sehenswerten Wasserlichtkonzerten viele Besucher anzieht. Hamburg-Kenner packen zur Dämmerung den Picknickkorb voller Leckereien und lassen sich auf der Parkwiese nieder. Bei einem Glas Sekt gefallen die Wasserlichtspiele noch viel besser. Tagsüber lädt der nördliche Teil des Parks zu einem Besuch des Rosengartens ein, am besten zwischen Juni und August zur Hochblütezeit der Rosen.


Knapp daneben: Der Fischmarkt und die St. Pauli Kirche

Der Fischmarkt liegt genauso wie die St. Pauli Kirche (aufgrund von Stadtteilgrenz-Verschiebungen) nicht im Stadtteil St. Pauli. Beides befindet sich knapp hinter der Bezirksgrenze in Altona. Und weil St. Pauli seiner buchstäblichen Freibeuter-Manier natürlich gerecht werden will, hat es die Friedenskirche Altona in St. Pauli angesiedelt. Eine witzige Tatsache, die auf den Humor der Bewohner dieses außergewöhnlich bunten Stadtteils schließen lässt.

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